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Ich habe die Töne gefunden, die mir stehen

Mit neuem Album und etlichen Vorhaben mehr zelebriert „Sir“ Oliver Mally sein 25-jähriges Bühnenjubiläum

Außergewöhnlich ist es nicht, dass Oliver Mally das soeben angebrochene Jahrzehnt mit neuer CD beehrt. Immerhin ist der Steirer als bekennender Workaholic ein Begriff. Ebenfalls nicht ungewöhnlich erscheint die unüberhörbare Tatsache, dass „Ol’ Dogs, Nu Yard“, so der Titel des zehn Songs umfassenden Ouvres, so gar nichts mit jener Schublade gemein hat, in welcher der Künstler Mally von einigen Kritikern mit ungebrochener Sturheit - um den Ausdruck „Ignoranz“ zu vermeiden - abgelegt wird. Sogar „Ain’t No Bad Boy“ entzieht sich nämlich der Versuchung, dem Blues anheim zu fallen und siedelt stattdessen in der weiten Country-Outlaw-Prärie. „Den Gedanken, das Album zum Teil auch im Blues anzusiedeln, habe ich von Anfang an verworfen. Ich möchte auch in Hinkunft diese beiden Schienen, auf der einen Seite Singer/Songwriter, auf der anderen Seite Blues, trennen. Es sind einfach unterschiedliche Projekte, die sich nicht vermischen sollen. Wer „Sir“ Oliver Mally bucht, erhält in erster Linie den Singer/Songwriter, wer Contemporary Blues präferiert, hält sich besser an die Band, also „Sir“ Oliver Mally’s Blues Distillery. Und dann gibt es da noch das dritte Projekt mit Martin Gasselsberger. Einen Mix davon möchte ich eher ausschließen.“

Den Weg des Singer/Songwriters hat der „Sir“ bereits seit Jahren konsequent beschritten, inspiriert von den Größen des Genres, etwa eines Townes Van Zandt oder Steve Earle, indessen ihnen längst entwachsen. Derart betrachtet ist der vorliegende Tonträger ein folgerichtiger Künder des 25-jährigen Bühnenjubiläums Mallys. Dies jedoch in ungewohnten Arrangements. Nicht des Kaisers neue Kleider, sondern reale, greifbare, stimmige Soundgewänder. Martin Moro, Multiinstrumentalist, Arrangeur und Produzent, zeichnet dafür verantwortlich. „Martin Moro war mir bereits seit Langem ein Begriff, ohne jedoch jemals mit ihm gearbeitet zu haben. Anlässlich eines Benefiz-Projektes für „Die Brücke“ in Graz trafen wir dann auch musikalisch aufeinander. Um das Konzert zu promoten, kam Martin für eine Photosession nach Graz, besuchte bei dieser Gelegenheit ein Konzert von mir und rief mich kurz darauf an, ob er einige meiner Songs neu arrangieren könne, da er in ihnen sehr viel „hören“ würde. Wir vereinbarten einen Termin, zumal ich sehr interessiert daran war. Der Reiz, an einem Nachmittag allein ein Album aufzunehmen - was ich ja schon getan habe - ist etwas verflogen, und die Idee, die Songs für Arrangements gleichsam „abzugeben“, mich von ihnen überraschen, auf eine neue Reise mitnehmen zu lassen, erschien mir spannend. Ich fuhr also zu Martin ins Studio, er nahm sich einen Song vor, „Butterfly Girl“, und knallte mir innerhalb einer halben Stunde fünf verschiedene first takes hin! Ich kam aus dem Staunen kaum heraus! Es war noch immer mein Lied, aber breiter, anders dimensioniert, mit einem irischen Touch. Da war für mich klar, dass dies jener Musiker ist, dem ich meine Songideen zum Arrangieren vertrauensvoll überlassen konnte! Neues mischte sich mit Songs meiner bisherigen Alben, die Auswahl trafen wir gemeinsam. Martin hat ein ungeheuer breites Musikwissen, verfügt über eine Riesensammlung von Fusion über Volksmusik bis Pop. Auch auf dieser Ebene haben wir uns sofort nahezu „blind“ verstanden. Ich wollte einfach etwas Neues finden, unter weitgehender Herausnahme meines Egos, und mit Martin Moro hat das funktioniert! Ich habe dabei sehr viel gelernt, auch darüber, was bei mir zu verbessern ist. Dass man nie perfekt ist, wusste ich natürlich schon vor dieser Platte, aber hier begannen wir, quasi mikroskopisch, mit der Lupe zu arbeiten. Es würde viel getüftelt, etwa bei der Platzierung der Mikrophone für jeden einzelnen Song. Das war ich bisher nicht gewohnt. Gemastered wurde „Ol’ Dogs, Nu Yard“ von Hans-Jörg Mauksch bei Pauler Acoustics, und auch er hatte diese Herangehensweise.“

In der Tat ist „Ol’ Dogs, Nu Yard“ voll von reizvollen Soundtupfern, behutsam in Szene gesetzt, dem Song untergeordnet und ihn dennoch akzentuierend und stützend. Konsequenterweise steht das erwähnte „Butterfly Girl“, ursprünglich auf „Love Is A Devil“ zu finden, denn auch gleich am Anfang des Albums. Was solo mit Gitarre und Stimme beginnt, steigert sich langsam, aber intensiv zu dem, was Mally selbst als „üppig“ bezeichnet. Martin Moro steuert neben der Percussion einiges an Saiteninstrumenten und sogar die Tin Whistle bei, Martin Burböck bedient das diatonische Akkordeon und Jon Sass die basslastige Tuba. „Leave Your Light On“, auf „So What If…?“ traumhaft mit Martin Gasselsberger am Piano balladenhaft zelebriert, erhält in Martin Moros Arrangement eine fast mystische, fließende Note, samt geheimnisvoller Baritongitarre und unterschwelliger Sgt. Pepper-Sequenz. „So It Goes“ wird mit Dire-Straits-Love-Over-Gold-Gitarre unterlegt, „Bluebird“ zu perfekten Melancholie erhoben. „Ol’ Dogs, Nu Yard“ ist von den Arrangements und dem Konzept her sicherlich mein bisher gelungenstes Soloalbum. Man merkt, dass sich Martin Moro ungeheuer intensiv mit den Nummern beschäftigt hat. Und trotz der zum Teil ungewöhnlichen Zugänge bleiben es stets meine Songs.“ 

Die unverrückbare Fokussierung Mallys auf den „Song“, das Zentrum und Herzstück seines kreativen Schaffens, ist vor allem in diesem Jahrtausend besonders deutlich geworden. Neben der Band, der Blues Distillery, die sich ebenfalls vom klassischen Blues(rock)muster emanzipiert hat, trat der heute 43-Jährige immer öfter in kleinerer Besetzung, mal mit Martin Gasselsberger, mal mit Klaus Paier sowie zunehmend solo - sozusagen ohne Sicherheitsnetz eines druckvollen Gruppensounds - auf. Wer in dieser Umgebung reüssiert, kann sich der eigenen Qualität wie auch jener seines Materials sicher sein. „Der Konsument in dieser Nische merkt sofort, ob er „belogen“ wird, ist offener und im musikalischen Interesse feiner ziseliert. Solo aufzutreten ist einem Verhör ähnlich. Man merkt einfach, ob der Künstler auf der Bühne schwitzt, weil er sich verausgabt oder weil er Angst hat, beim „Lügen“ ertappt zu werden. Es gibt genug Musiker, die das Singer/Songwriter-Genre für „einfach“ erachten. Aber alleine die Spannung für das Publikum aufrecht zu erhalten, ist alles andere als simpel! Da geht es auch nicht um Virtuosität. Keiner wird etwa ein Konzert von Kris Kristofferson besuchen, um danach ein Set mit Partituren herauszubringen. Aber wenn ein Musiker wie er sich auf einen Akkord setzt, darauf herumsurft, dann kann er zwei Stunden lang langsame Songs spielen und wird das Publikum begeistern. Weil die Zuhörer ihm diese Songs einfach abnehmen, weil sie authentisch sind. Die Songs haben für mich oberste Priorität. Ich möchte nicht mehr in einer Flipperhalle stehen und „Love Is A Devil“ spielen, ohne dass jemand wirklich zuhört. Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, aber man muss höllisch aufpassen, nicht irgendwann gleichgültig zu werden. Das würde ich mir nicht verzeihen! Songs, die mir wichtig sind, kann ich nicht einfach von der Bühne schleudern, nur wegen des Geldes. Natürlich muss man auch von etwas leben, aber die Musik, die Songs, müssen im Zentrum stehen. Wenn mich ein Lied nicht befriedigt, würde es mir letztlich auch nicht viel helfen, wenn es etwas Geld einspielt. Klarerweise ist retrospektiv gesehen nicht alles wahnsinnig toll, was man gemacht hat, aber man kann die Vergangenheit ja auch ruhen lassen. Ich möchte eigentlich nur mehr „A-Seiten“ produzieren, daher werde ich an alles, was ich in Zukunft mache, mit noch größerem Bedacht herangehen. Auch spontane Momentaufnahmen kann man im Vorfeld feinnerviger in Angriff nehmen.“

Selbstkritik ist ein Wesenszug, der Oliver Mally seit jeher begleitet, ein wichtiges – wenngleich bisweilen schmerzhaftes – Korrektiv. Mally hat sich seinen Ruf als kreativer Freigeist hart erarbeitet, zu gleichen Teilen auf Können wie auf Fleiß beruhend. Dabei ist er weder den in der Branche häufig anzutreffenden Schulterklopfern erlegen noch gar zu selbst zu einem solchen geworden. Der musikalische Entwicklungsprozess, dem sich der Künstler Mally geöffnet hat („Wahre Freunde haben diese Entwicklung bestärkt, gestützt und feinnervig begleitet! Auch daraus entstammt intensiver Arbeit Erfolg!“), hat unverkennbar auch seine Spuren beim Menschen Mally hinterlassen. Spuren, die mit dem abgedroschenen Begriff „Reife“ nur unzulänglich definiert werden können, zu vielschichtig ist seine Persönlichkeit (einer der Gründe, warum ihm der Autor Wolfgang Maria Siegmund in seinem neuesten Buch „Männerbruch“ ein Kapitel gewidmet hat). Doch 2010 spricht Oliver Mally wesentlich offener auch über diese Dinge. „Ich weiß, dass ich nicht unbedingt ein besonders leicht zugänglicher Mensch bin, das werde ich wahrscheinlich auch nie werden. Aber ich würde mich heute als deutlich entspannter bezeichnen und ich glaube, das merkt man auch live. Gelassenheit und Ruhe spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Zeiten, in denen man Angst hatte, welche Musiker bei deinen Konzerten in der ersten Reihe sitzen und dich kritisieren könnten, sind endgültig vorbei. Die Angst vor dem „Vergreifen“ ist weg. Die eigenen Grenzen zu kennen, zu wissen, wovon man die Finger lassen sollte, bedeutet gleichzeitig, auch Kenntnis davon zu haben, worin deine Stärken liegen. Wer musikoffen ist, spürt, was echt und authentisch ist. Und nur Letzteres kann auch gut sein! Es gibt Dinge, da würde ich am Ende meines Lebens immer noch nur dritt- oder viertklassig sein, auch wenn ich sie ständig üben würde. Daher konzentriere ich mich lieber auf das, was auch mir persönlich gut tut, mein Wohlbefinden steigert. Einfach das, was ich spüre! Ich habe die Töne gefunden, die mir stehen, wie auch meinen Weg, den ich weiter beschreiten werde.“

Das beständige Arbeiten, das stetige Nicht-Lockerlassen dürfte mittlerweile auch seinen kommerziellen Niederschlag finden, immer das Bewusstsein habend, sich in einer „Nischenmusik“ zu bewegen. Doch trotz viel beschworener Wirtschafts- und Konsumkrise sind die Konzerte Mallys gut besucht, die Buchungslage im In- wie im Ausland – darunter vor allem in Deutschland, Schweiz, Italien und neuerdings auch den Niederlanden – „äußerst erfreulich“. Nachdem sich immer mehr Festivals stilistisch erweitern, besteht auch die Möglichkeit, neue Publikumsschichten anzusprechen. So spielte Mally 2009 etwa in Meran im Rahmen eines Klassik-Festivals ein ausverkauftes Konzert. All dies zu bewältigen, ist alleine unterdessen nicht mehr möglich, selbst für jemanden wie Oliver Mally, dem Delegieren - in seinem Bestreben zu jeder Zeit selbst alle Zügel in Händen zu halten -, prinzipiell schwer fällt. Doch warum sollte etwas, was im künstlerischen Kernbereich, dem Arrangieren, bei „Ol’ Dogs, Nu Yard“ so prächtig funktioniert, nicht auch im (teilweisen) Management Platz greifen? „Du kommst an einen Punkt, wo dir bewusst wird, dass du nicht mehr alles selbst machen kannst. Jetzt habe ich einige Leute, die mir beim Buchen, Promoten und Vermarkten behilflich sind, etwa Jürgen Rottensteiner, Georg Huber, Christiane Gonzalez Mayoral oder Vincenzo Barattin. Wenn du über die richtigen Kontakte nicht oder nicht ausreichend selbst verfügst, wirst du z. B. in bestimmten Medien nicht vorkommen. Dafür gibt es eben Profis. Wenn du da in bestimmte Programme aufgenommen wirst, melden sich plötzlich Medien, die bisher von dir keine Notiz genommen haben. Da reden wir jetzt nicht von der ganz großen „Explosion“, aber doch von einem wichtigen, hilfreichen Schneeballeffekt. Ich bin nicht so kompliziert, wie viele glauben. Es ist ungeheuer wichtig, zu wissen, dass es eine bestimmte Anzahl an Gigs gibt, um die ich mich organisatorisch gar nicht mehr kümmern muss. Früher habe ich 95% der Konzerte selbst aufgestellt. Du hängst dafür aber stundenlang am Telefon oder am Computer herum und kommst dann um ein Uhr nachts zum Üben. Das macht dich irgendwann fertig und beeinträchtigt natürlich auch die Kreativität. Ich bin im Loslassen nicht gerade der Beste, aber im Moment arbeite ich mit Menschen zusammen, denen ich diese Dinge anvertrauen kann und mich dabei wohl fühle. Die richtigen Leute erledigen mit fünf Telefonaten Dinge, welche du mit fünfunddreißig nicht schaffst. Auch das war sicherlich ein Lernprozess. Wer nicht loslässt, schafft letztlich keinen Raum für Neues. „Nu Yard“ ist auch in dieser Hinsicht programmatisch zu verstehen.“

Womit wir beim Thema „Medien“ angelangt wären. Gerade für einen Singer/Songwriter, wie auch im Jazz oder Blues, ein sehr ambivalentes. Einerseits werden Ideenreichtum und künstlerischer Ausdruck in diesen Nischen von Fachmedien – sofern es solche überhaupt noch gibt – hoch geschätzt, massenmedial jedoch bestenfalls zufällig gestreift. Ein Befund, der sich übrigens nahtlos auf die öffentliche Kulturförderung übertragen lässt. Da wird anlässlich publikums- sprich wählerwirksamer Auftrittsmöglichkeiten die Hand gerne – wie erwähnt - zum Schulterklopfen verwendet, selbige aber nur widerwillig in die Fördertöpfe gesteckt. Unterstützt wird, auch medial, vor allem das, was sich ohnehin „von selbst“ verkauft. „Die Medien arbeiten – mit wenigen Ausnahmen – konsequent am Herabsetzen der Ansprüche. Das Konzept scheint darin zu liegen, uns irgendwann zwei Butterkeks und ein Glas Wasser als Haubengericht verkaufen zu können, zu dem wir selbst begeistert in die Hände klatschen. Es gibt eine Unmenge guter Künstler in Österreich, wir müssen nicht ständig über den großen Teich schauen. Aber welches Medium bringt diese Kunst dem Publikum näher? Dazu tritt ein gewisser negativer Unterton wie der Zusatz „für österreichische Verhältnisse“. Was soll das heißen „gut für österreichische Verhältnisse“? Was sind „österreichische Verhältnisse“? Die gibt es doch gar nicht! Entweder ein Produkt ist schlecht, dann ist es das überall, oder es ist eben gut, und zwar nicht nur in Österreich.“

Neben dem Vorhaben, „Ol’ Dogs, Nu Yard“ auch live auf die Bühnen zu bringen, wäre es nicht Oliver Mally, stünde da nicht außerdem noch eine Vielzahl weiterer Projekte an. Zunächst feiert man in diesem Jahr nicht „nur“ 25 Jahre Oliver Mally live sondern natürlich auch 20 Jahre „Sir“ Oliver Mally’s Blues Distillery. Im Juli werden sich Mally, Walter Kreinz, Willy Hackl und Martin Gasselsberger im Studio einfinden, im September soll die CD dann erscheinen. „Es wird, wie von der Distillery gewohnt, kein traditionelles Bluesalbum werden. Bis auf ein Cover stammen wieder alle Nummern von uns selbst, und auch hier werden die Songs im Zentrum stehen.“ Schließlich wird Oliver Mally auch auf der Theaterbühne zu finden sein, in Sam Shepards „True Dylan“, einem Stück über den – wie könnte es anders sein – Gottvater der Singer/Songwriter unserer Tage. „Das entstand aus einer Idee des CulturCentrum Wolkenstein von Doro Steinbauer. Wir kannten uns schon länger von Lesungen her, die ich begleitete, und irgendwann beschlossen wir, etwas gemeinsam zu machen. Unabhängig voneinander begannen wir, uns mit Sam Shepards „True Dylan“ zu beschäftigen. Als sie mich anriefen, ob ich in diesem Zweipersonenstück Bob Dylan spielen würde, sagte ich sofort zu. Inhaltlich beruht „True Dylan“ auf einer wahren Begebenheit. Sam Shepard saß eines schönen Nachmittags mit Bob Dylan an einem kalifornischen Strand, und sie philosophierten über Gott und die Welt. Es ist natürlich nicht der leichteste Einstieg ins Schauspiel, ist aber ungeheuer spannend. Die Premiere wird am 16. April in Wolkenstein sein. Danach gehen wir für vier Wochen nach Graz.“

Arbeitsintensiver könnte man ein Jubiläum wohl kaum begehen! Manche Dinge ändern sich eben nie, auch nicht bei Oliver Mally. Dietmar Hoscher

CD-TIPP: Sir” Oliver Mally “Ol’ Dogs, Nu Yard”, office4music, Vertrieb: Hoanzl

WEB-TIPP: www.sir-oliver.com

Live-Tipps (ausgewählt)
14.02.  Centraal Graz
19.02.  Zotter Schokoladenfabrik, Kornberg
27.02. Röda, Steyr
05.03.  Davis, Wien
06.03.  Schloss Wildon
08.03.  American Bluesbar,Stubenberg
12.03.  Die Brücke, Graz
20.03.  Soundtheater Wels
 

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