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Arik Brauer (1929-2021)

Vom gigantischen Stellenwert, den der Maler Arik Brauer weltweit als Proponent der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus" inne hat, wollen wir in einem Musikmagazin gar nicht anzufangen zu reden.

Arik Brauer / FotoCredit: Jasmin Meiri

Auch als Liedermacher und Musiker bewegte Brauer Exorbitantes und motivierte viele MusikerInnen, mit ihren Songs an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit dem Universalkünstler verstarb am 24. Jänner ein 92-Jähriger (geb. 1929), der bis zu seinem Ende der Menschheit wohlgesinnt war und unermüdlich insistierte, das Gute im Homo Sapiens zu suchen. Als Brauer Anfang der 70er mit Liedern wie "Sein Köpferl im Sand" oder "Sie hab´n a Haus baut" reüssierte, kategorisierte man ihn schludrig in das Genre "Austropopper". Dagegen wehrte sich der dreifache Familienvater. Er wollte weder Hitparadenstar noch ein vom Business Gefesselter sein. Nach 7 erfolgreichen Jahren als Sänger trat er einige Schritte zurück, um von keinen Erwartungen gestört zu werden. Seine musikalische Karriere hatte mit "Chants d´Israel" (1960) in Frankreich begonnen, mit der LP "Arik Brauer" (1971) startete er in Österreich durch und mit "Motschkern is g´sund" (2000) beendete er seine musikalischen Ambitionen. Ein Heroe Österreichs ist gegangen. Ernst Weiss
                                                                                                

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