Concerto > Concerto-Ausgaben > Ausgabe 3/2017 > 13. Vienna Blues Spring

13. Vienna Blues Spring - Die Erfolgsstory setzt sich fort.

Inzwischen ist der Vienna Blues Spring, das längste Blues Festival der Welt, international etabliert. Die Veranstalter können aus einer Vielzahl an Künstleranfragen wählen und dergestalt eine Programmierung vornehmen, die das Ziel der Vielfalt im Mittelpunkt hat.

Sari Schorr - Live beim Vienna Blues Spring 2017 / FotoCredit: Hoscher

Authentischer Blues - was immer das sein mag - kommt also ebenso zum Zug wie zahlreiche verwandte Spielarten von Funk über Soul bis zum berühmtesten "baby" des Blues, dem Rock. Auch der Nationenmix kann sich sehen lassen. Neben der großen Anzahl an heimischen Künstlerinnen und Künstlern fanden sich u.a. Acts aus Deutschland, Belgien, der Schweiz, Tasmanien, England, Schottland, Rumänien, Holland, USA oder Argentinien ein. Youngster gaben dabei Legenden das Mikro in die Hand und gesellten sich auch schon mal gemeinsam mit ihnen auf eine Bühne, wie Krissy Matthews mit der Hamburg Blues Band feat. Clem Clempson und Maggie Bell. Genre-, nationen-, altersübergreifend.Dass auch die Frauenquote beim VBS stimmt, bewiesen gleich zum Auftakt die grandiosen Viennese Ladies unter der Leitung von Claudia K. mit ihrem "A Tribute to Etta James". Und dies vor brechend vollem Haus im REIGEN. Highlights herauszupicken wäre bei der gebotenen Qualität sämtlicher Konzerte unfair, also sollen nur ganz exemplarisch einige Protagonisten vor den medialen Vorhang gehoben werden. J.P. Soars etwa kam diesmal im Trio und setzte eine äußerst bluesige, spritzige Show auf die Bühne. Herby Dunkel erweiterte mit der dritten Auflage der Blues & Grass Supersession, etwa mit Siggi Fassl an seiner Seite, das Spektrum auch um Country und Western Swing, während die 16 Tons um Andreas Julius Fasching im Mozarthaus Vienna Americana hoch leben ließen. Hermann Posch begeisterte nicht nur im Haus der Musik mit der Wiedervereinigung von Fall In Blues sondern auch solo im Reigen, wo anschließend Guy Verlinde den europäischen Blues hochkarätig vertrat. Die Mojo Blues Band füllte, mit Gast Gisele Jackson, das Theater Akzent wieder einmal bis zum letzten Platz, die Pretty Things stellten wiederum im REIGEN die (Über)Lebensfähigkeit der britischen 60er unter Beweis. G.G. King brachte mit seiner neunköpfigen Gruppe swingenden Big-Band-Blues zur Auferstehung, Larry Garner mit Norman Beaker das gute, alte Storytelling. Die VBS-Debütantinnen Sari Schorr oder Yasi Hofer empfahlen sich ihrerseits nachdrücklich für weitere Auftritte beim Wiener Bluesfrühling. Die Planung für 2018 hat bereits begonnen! Dietmar Hoscher

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