Fotostrecke: Hoch.Kultur abseits der Bühne

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Beim HOCH.KULTUR FESTIVAL beginnt das Erlebnis lange bevor der erste Ton von der Bühne kommt. Der Weg hinauf zur Unterstalleralm gehört ebenso dazu wie die vielen Fahrräder am Ziel, das Tratschen an den Ständen, ein eigens etikettiertes Festivalbier und natürlich die grandiose Kulisse des Villgratentals. Rund 1.500 Menschen finden hier zusammen und dennoch behält das Ganze etwas erstaunlich Familiäres. Unsere Fotostrecke zeigt deshalb einmal nicht die Musiker im Scheinwerferlicht, sondern das, was sich davor, daneben und rundherum abspielt – den ganz eigenen Kosmos von Hoch.Kultur auf 1.673 Metern.

Konzertsaal auf 1.673 Metern: Bühne, Publikum und Villgratner Bergwelt

Mobilität auf Innervillgratnerisch: Hinsetzen, warten und mitnehmen lassen. Viel einfacher lässt sich ein Verkehrs-konzept kaum erklären.

Zwei Wege durch den Festivaltag: Die einen hielten sich ans Hoch.Kultur-Bier, die anderen ans Fahrrad. Manche vermutlich an beides – hoffentlich in der richtigen Reihenfolge.

Ohne die vielen Freiwilligen aus Innervillgraten und Umgebung wäre auch Hoch.Kultur kaum denkbar. Sie sorgen an den Ausschankständen nicht nur für Verpflegung und gute Stimmung – ihr Einsatz trägt auch finanziell dazu bei, ein Festival dieser Art am Leben zu erhalten.
Festival trifft Alltag: Während vorne ganz selbstverständlich das Heu eingebracht wird, wartet im Hintergrund bereits der Plan B. Das große Zirkuszelt dient Hoch.Kultur bei Schlechtwetter als Ausweichquartier…
… ein beträchtlicher Kostenfaktor – zugleich aber eine wichtige Absicherung: Wer ein Ticket kauft, weiß, dass die Konzerte auch bei Wetterkapriolen eine adäquate Bühne haben. Und diese Sicherheit macht nicht zuletzt auch den Vorverkauf kalkulierbarer.
Vier Kilometer bis zur Musik: Der gemeinsame „Pilgerweg“ zur Unterstalleralm gehört längst zum Hoch.Kultur-Erlebnis. Unterwegs wird getratscht, Bekanntschaft geschlossen und gemeinsam geschwitzt – beste Voraussetzungen dafür, dass oben angekommen aus rund 1.500 Besuchern trotzdem kein anonymes Festivalpublikum wird.
Nur noch eine Stunde. Eine Information, die je nach Kondition entweder ungemein motivierend oder ein wenig beunruhigend wirken kann
Der wohl längste Festivalfoyer Österreichs: Kilometer für Kilometer geht es gemeinsam entlang des Baches Richtung Unterstalleralm
Mittendrin statt nur dabei: Die Mutter von Festivalmacher Andreas Schett, hier im Gespräch mit einem Mitarbeiter des Organisationsteams, erlebt als Innervillgratnerin hautnah mit, wie sich das Tal für ein paar Tage in einen außergewöhnlichen Festivalort verwandelt. Den musikalischen Wirbel rundherum genießt sie, wie man sieht, mit sichtlichem Vergnügen.
Foto_Bernhard Poscher

Epilog

Für ein paar Tage galten im Villgratental andere Maßstäbe: Vier Kilometer Fußweg wurden zum Festivalfoyer, eine Wiese zum Konzertsaal, ein Fahrradparkplatz zum Großparkplatz und 1.673 Meter Seehöhe zum kulturellen Mittelpunkt. Danach kehrte wieder Ruhe ein im Tal. Aber nicht für immer:
2028 soll Hoch.Kultur wiederkommen. Genug Zeit also, die Wanderschuhe einzulaufen.

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